Urteil: Grobe Fahrlässigkeit bei Diebstahl der Bankkarte

Grobe Fahrlässigkeit bei Diebstahl der Bankkarte – das Amtsgericht München entschied mit Urteil vom 08.02.2013, Az. 121 C 10360/12: Bei einer unbefugten Abhebung mit einer Originalkarte und Eingabe der PIN spricht der Anscheinsbeweis dafür, dass der Karteninhaber die PIN pflichtwidrig gemeinsam mit der Karte aufbewahrt hat. Der Kunde hat gegenüber der Bank damit keinen Anspruch auf Erstattung. Weiterlesen

Deutsche Direkt Inkasso GmbH: Inkassozulassung entzogen

Neues aus dem Umfeld der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH / Gewerbeauskunft-Zentrale.de: Das Verwaltungsgericht (VG) Köln bestätigte mit Beschluss vom 10.02.2014, Az. 1 L 1262/13, den Bescheid des Präsidenten des Oberlandesgerichts (OLG) Köln, mit dem die weitere Tätigkeit der Deutschen Direkt Inkasso GmbH (DDI) auf dem Gebiet der Inkassodienstleistungen unterbunden werden sollte. Weiterlesen

Mahnbescheid zu Weihnachten – Widerspruchsfrist beachten!

Advent, Advent, kein Lichtlein brennt – und der Postbote wirft den Mahnbescheid in den Briefkasten: Gegen Ende des Jahres herrscht bei den Mahngerichten regelmäßig Hochbetrieb. Und mancher Gläubiger, manches Inkassounternehmen nutzt die Weihnachtsferien ganz gezielt, um sich Vorteile für eine Zwangsvollstreckung im neuen Jahr zu verschaffen. Weiterlesen

Gewerbeauskunft-Zentrale: Fax mit Hellseherfunktion?

Nach langer Zeit einmal wieder Post aus Düsseldorf von der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH / Gewerbeauskunft-Zentrale. Beigefügt die Kopie des per Fax übersandten Eintragungsformulars der Mandantschaft. Beigefügt auch die – bei flüchtiger Betrachtung jedenfalls – Rückseite des Eintragungsformulars mit den AGB der Gewerbeauskunft-Zentrale. Die Fax-Absenderzeile, die auf der Vorderseite zu sehen ist, fehlt dort. Die Mandantschaft versichert, nur die Vorderseite des Blattes mit dem Eintragungsformular zurück gefaxt zu haben.

Hat die GWE das Super-Fax-Empfangsgerät mit Hellseher-Funktion oder Auto-Complete-Funktion, das Rückseiten übersandter Schreiben erkennt, ohne dass der Absender sie mit einlesen muss? Ein Schelm, wer Böses hierbei denkt.

Gewährleistungsfrist bei Photovoltaikanlage: BGH-Urteil im Volltext

Die Gewährleistungsfrist beim Kauf einer Photovoltaikanlage beträgt nur zwei Jahre – bereits →hier wurde über das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 09.10.2013, Az. VIII ZR 318/12 berichtet. Am 07.12.2013 veröffentlichte der BGH auch die schriftliche Urteilsbegründung. Der Volltext der Entscheidung ist nun →hier abrufbar. Weiterlesen

EuGH: Zuständiges Gericht bei B2C-Vertrag über die Grenze

Örtliche Zuständigkeit des Gerichts für die Klage bei grenzüberschreitendem Verbrauchsgüterkauf – der Gerichtshof der Europäischen Union (Europäischer Gerichtshof; EuGH) entschied mit Urteil vom 17.10.2013, Az. C-218/12: Ein Verbraucher kann seine Klage gegen einen ausländischen Gewerbetreibenden, mit dem er einen Vertrag geschlossen hat, vor dem für seinen Wohnsitz zuständigen Gericht erheben, wenn erwiesen ist, dass der Gewerbetreibende seine Tätigkeiten auf den Staat des Verbrauchers ausgerichtet hat, auch wenn das zum Ausrichten dieser Tätigkeiten eingesetzte Mittel nicht für den Vertragsschluss ursächlich war.  Weiterlesen

Photovoltaikanlage: Gewährleistungsfrist nur zwei Jahre

Kurze Gewährleistungsfrist beim Kauf einer Photovoltaikanlage – der Bundesgerichtshof (BGH) entschied mit Urteil vom 09.10.2013, Az. VIII ZR 318/12: Kaufrechtliche Gewährleistungsansprüche aus der Lieferung mangelhafter Teile einer Photovoltaikanlage verjähren bereits nach zwei Jahren und nicht erst nach fünf Jahren. Weiterlesen

Gewerbeauskunft-Zentrale, LG Düsseldorf und das BGH-Urteil

„Offene Forderung – Letztinstanzliches Urteil“ – so ist das aktuelle Serienschreiben der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH / Gewerbeauskunft-Zentrale überschrieben, das seit gestern von allen Seiten hereinkommt. Die GWE-Wirtschaftsinformations GmbH teilt mit: „Ganz aktuell hat das Landgericht Düsseldorf mit letzinstanzlichem Berufungsurteil vom 31.07.2013, Az.: 23 S 316/12, ausdrücklich festgestellt, das (*) mit Unterzeichnung und Rücksendung unseres Angebotes definitiv ein rechtskräftiger kostenpflichtiger Vertrag zustande gekommen ist. Damit sind alle bisher ergangenen Urteile als nichtig anzusehen.“ (*Liebe Gewerbeauskunft-Zentrale: Hier fehlt doch wohl ein s; Anm. d. Verf.) Tatsächlich? Weiterlesen

Keine Reparaturkosten bei Schwarzarbeit – Urteil des BGH

Keine Gewährleistungsansprüche des Bauherrn bei Schwarzarbeit – der Bundesgerichtshof (BGH) entschied mit Urteil vom 01.08.2013, Az. VII ZR 6/13: Ein Werkvertrag ist nichtig, wenn er gegen das gesetzliche Verbot der Schwarzarbeit verstößt. Dem Bauherren stehen in diesem Fall keine Gewährleistungsansprüche zu, wenn die Arbeiten mangelhaft sind. Weiterlesen

GWE und DDI – zwei Unternehmen, ein Mitarbeiter?

Dass die Deutsche Direkt Inkasso GmbH aus Köln regelmäßig durch die GWE Wirtschaftsinformations GmbH aus Düsseldorf beauftragt wird, die Forderungen für deren Branchenverzeichnis Gewerbeauskunft-Zentrale.de beizutreiben, dürfte den Betroffenen mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Den Anbieterkennzeichnungen nach handelt es sich um zwei getrennte, eigenständige, rechtlich selbständige Unternehmen. Warum taucht auf Empfangsbescheinigungen der Post der selbe Mitarbeiter-Name auf? Weiterlesen